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Dr.-Ing. E.h.
Otto Junker
* 06.12.1900
14.10.1982
1943 wird Otto Junker zum Ehrenbürgeer
der RWTH Aachen ernannt.
1962 erhält er die Ehrendoktorwürde
von der RWTH Aachen.
1964 werden ihm die Ehrenbürgerrechte
der Gemeinde Lammersdorf verliehen,
die mit der kommunalen Neugliederung
zu Ehrenbürgerrechten der Gemeinde
Simmerath werden.
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Otto Junker-Lammersdorfʺ – weltweit ein Begriff für Spitzen-
qualität bei der optimalen Ausrüstung von Gießereibetrieben und NE-Metall-
halbzeugwerken sowie bei der Fertigung präziser Edelstahlgusstelle.
1914 erfindet der Vater von Otto Junker die wassergekühlte Kokille für
NE-Metall-Walzplatten. Diese Pionierleistung schafft die Grundlage für den
internationalen Erfolg der 1924 gegründeten Otto Junker GmbH.
Im Laufe der Jahre wird die Otto Junker GmbH zum größten und
wichtigsten Arbeitgeber in der Nordeifel. Viele Unternehmen in der Region
haben sich aus der Otto Junker GmbH entwickelt.
Die Entscheidung Lammersdorf als Hauptstandort zu wählen, prägt die
Region bis heute. Im Laufe der Jahre entwickelt sich Lammersdorf von
einem Ort mit bislang landwirtschaftlichem Charakter hin zu einem
industriell geprägten Ort, der auch Handwerksbetrieben, Handel und Dienst-
leistungen Raum gibt. Unzählige Menschen verdanken Otto Junker Arbeit und
Wohlstand. Auch das dörfliche Gemeinwesen ist dem sozial denkenden
Unternehmer immer ein Anliegen.
Die von Otto Junker 1970 gegründete gemeinnützige Otto-Junker-Stiftung soll
den Fortbestand der Otto Junker GmbH nach seinem Tode
gewährleisten. So wird im Jahre 1982 die Stiftung alleinige Eigentümerin
der Otto Junker GmbH und hat die Förderung von Wissenschaft und Technik
sowie des Ingenieurnachwuchses an der RWTH Aachen als Stiftungszweck.
Zur Würdigung von Otto Junker wird sein Geburtstag zum Anlass genommen,
dem Lammersdorfer Dorfplatz am 6. Dezember 2015 den Namen
Otto-Junker-Platz
zu geben.
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